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Aktuelles

Datum:
01.07.2014 – 11:24

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Katharina Koch

Permalink

Aktuelle Stellenangebote der Leipziger Volkssolidarität

Der Stadtverband der Volkssolidarität Leipzig e. V. ist ein moderner und leistungsstarker Sozial- und Wohlfahrtsverband mit einem breiten Leistungsspektrum, engagierten Mitarbeitern und vielseitigen Aufgaben.

Neben der Sicherheit eines großen Wohlfahrtsverbandes bieten wir interessante Tätigkeiten mit leistungsgerechter Vergütung nach eigener Arbeitsvertragsrichtlinie sowie verschiedene Möglichkeiten sich beruflich weiter zu entwickeln, im Team neue Lösungen zu finden und erfolgreich neue Wege zu gehen.

Zurzeit haben wir folgende Stellen (m/w) zu besetzen:

  • Heimleiter für unser Altenpflegeheim "Sonnenschein"
  • Pflegehelfer in Teilzeit für unseren ambulanten Pflegedienst
  • Pflegeassistent für unser Altenpflegeheim "Sonnenschein"
  • Pflegefachkraft in Teilzeit für unseren ambulanten Pflegedienst
  • Mitarbeiter für unseren Mahlzeitendienst

Mehr Informationen erhalten Sie unter der Rubrik „Offene Stellen“.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen!

Datum:
18.06.2014 – 13:44

Einrichtung:
Wohnen mit Betreuung

Autor:
m.gey

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„Wohnen mit Betreuung“ zentrumsnah und direkt am Park

zentrumsnahe Lage im Grünen (Quelle © LWB)

Freie Wohnungen verfügbar

In der Wächterstraße 36 bietet Ihnen die Volkssolidarität gemeinsam mit der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) ein schönes, seniorenfreundliches Zuhause direkt am Johannapark. Kurze Wege in die Innenstadt zeichnen das Objekt im traditionsreichen Musikviertel aus. Hier finden Sie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen. Der Bus (Linie 89) hält unmittelbar am Haus.

Aktuell sind freie Wohnungen nach umfangreicher Sanierung bezugsfertig. Sie verfügen über eine ansprechende Ausstattung: Lamitnatfußboden, Bad mit Dusche und Handtuchheizkörper, barrierefreien Zugang mittels Rampe.

Im Erdgeschoss ist die Volkssolidarität mit einer festen Ansprechpartnerin vor Ort. Es stehen ein gemütlicher Veranstaltungsraum sowie ein Sport- und Kursraum zur Verfügung. Wir bieten umfassende Betreuungs- und Serviceleistungen an im Rahmen eines Leistungsvertrages an. Nähere Informationen finden Sie hier.

Beispiele für derzeit freie Wohnungen:

Einraumwohnung – 2. OG
31,47 m²
Kaltmiete: 260,00 Euro
Nebenkosten: 70,00 Euro
Gesamtmiete: 330,00 Euro

Dreiraumwohnung – 8. OG oder 12. OG
64,61 m²
Kaltmiete: 430,00 Euro
Nebenkosten: 140,00 Euro
Gesamtmiete: 570,00 Euro

Ihre Ansprechpartnerin bei der LWB ist Frau Franziska Strehle. Bei ihr erhalten Sie tagaktuell Informationen zu freien Wohnungen und können Besichtigungstermine vereinbaren. Sie ist telefonisch unter 0151 19511365 erreichbar.

Datum:
05.06.2014 – 10:07

Einrichtung:
Alltagsbegleitung für Senioren

Autor:
Katharina Koch

Permalink

Alltagsbegleiter unterstützen Seniorinnen und Senioren

Senioren für Senioren (Bildquelle: Koordinierungsstelle Alltagsbegleitung)

Volkssolidarität bietet Vermittlung zu ehrenamtlichen Helfern an

Gemeinsame Unternehmungen, Begleitung zum Stadtbummel, zur Bibliothek oder beim Spazierengehen. Regelmäßige Besuche und Hilfestellungen bei den kleinen Dingen des Alltags. All dies sind mögliche Einsatzfelder, in denen ehrenamtlich Helfer jetzt im Rahmen des Projektes „Ruheständler als Alltagsbegleiter“ aktiv werden. Seniorinnen und Senioren, die keine Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten, haben die Möglichkeit über dieses Angebot kostenfrei entsprechende Unterstützung zu erhalten. Der Alltagsbegleiter übernimmt jedoch keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Denjenigen, die diese in Anspruch nehmen möchten, steht der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. als Träger dieses Projektes des Freistaates Sachsen zur Verfügung.

Nähere Informationen sind in der Stadtgeschäftsstelle der Volkssolidarität erhältlich.
Hier werden noch Anmeldungen entgegengenommen: Telefon: 0341 58968-0; E-Mail: info@volkssolidaritaet-leipzig.de.

Aktueller Hinweis: Die Alltagsbegleiter und Alltagsbegleiterinnen des Seniorenbüros Alt-West verfügen noch über freie Kapazitäten und freuen sich über interessierte Senioren und Seniorinnen aus dem Stadtgebiet des Leipziger Westen.


Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. ist einer von 65 geförderten sächsischen Projektträgern, der die Alltagsbegleitung für Senioren seit Januar 2014 umsetzt. Die Förderung aus Landesmitteln des Freistaates Sachsen erfolgt nach der „Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung von Ruheständlern als Alltagsbegleiter für Senioren“.

Datum:
02.06.2014 – 13:33

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Katharina Koch

Permalink

Im neuen Gewand

Eine neue Gestaltung für Ihr Informationsblatt der Volkssolidarität Leipzig: Ab dieser Ausgabe erscheinen wir im „neuen Gewand“. Die neu gestaltete Rubrikführung, farblich herausgehobene Bildunterschriften und eine veränderte Schriftart sind die wesentlichen Elemente, die beim Lesen Orientierung bieten und den Lesefluss erleichtern. Auf Seite 1 finden Sie nun wichtige Themen der Ausgabe auf einen Blick. In Informationsboxen fassen wir Wissenswertes kurz und knapp zusammen.

Das Informationsblatt hat sich über viele Jahre als wichtige Konstante innerhalb unseres Vereins bewährt. Mit der neuen Gestaltung des Informationsblattes möchten wir Ihnen – liebe Leserinnen und Leser – unsere Inhalte attraktiver als zuvor darstellen. Uns freut sehr, dass wir zu den letzten Ausgaben durch Sie positive Rückmeldungen erhalten haben. Das bestärkt uns, Ihnen weiterhin quartalsweise einen Überblick über wichtige Entwicklungen, Aktivitäten und Projekte in den Mitgliedergruppen, Einrichtungen und Fachbereichen des Stadtverbandes zusammenzustellen. Außerdem können Sie sich auf der Veranstaltungsseite über Höhepunkte in den Senioreneinrichtungen informieren.

Unser Anliegen ist, Ihnen weiterhin einen bunten und informativen Themenmix anzubieten.
Wir hoffen, dass auch die neue Gestaltung Ihr Wohlwollen findet.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

Die Redaktion

Datum:
25.04.2014 – 13:05

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Mutiger Schritt im Interesse pflegebedürftiger Menschen

Dr. Frank-Michael Pietzsch (Quelle: VS Bundesverband e.V.)

„Die Verfassungsklage des Sozialverbandes VdK gegen Grundrechtsverletzungen im Pflegesystem ist ein mutiger Schritt im Interesse pflegebedürftiger Menschen.“ Dies erklärte der amtierende Präsident der Volkssolidarität, Dr. Frank-Michael Pietzsch, am Donnerstag, dem 24. April 2014 zu der vom VdK beim Bundesverfassungsgericht eingereichten Klage, mit dem ein „gesetzgeberisches Unterlassen“ im Pflegebereich gerügt werden soll.

„Es geht um gesetzliche Rahmenbedingungen für ein würdiges Leben bei Pflegebedürftigkeit – unabhängig davon, ob es sich körperliche oder geistige Einschränkungen handelt", betonte Pietzsch. „Statt immer neuer Ankündigungen muss endlich gehandelt werden. Eine grundlegende Reform der Pflege darf nicht wieder auf die lange Bank geschoben werden.“

Die Volkssolidarität fordert einen verbindlichen Fahrplan für die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im anstehenden Gesetzentwurf für Änderungen im SGB XI, so der amtierende Verbandspräsident. „Die Verschiebung auf einen Zeitraum in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode trägt nicht zur Vertrauensbildung bei Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und den in der Pflege tätigen Fachkräften bei. Schon heute besteht ein gravierender Pflegekräftemangel. Jeder Monat des Zuwartens wird die Dramatik der Situation gravierend erhöhen. Es braucht daher mehr Druck für eine umfassende Verbesserung in der Pflege.“

Pressemitteilung des Volkssolidarität Bundesverband e.V. vom 24. April 2014

Datum:
26.02.2014 – 11:50

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Neues aus dem Stadtverband

Die Ausgabe 1/2014 des Informationsblattes des Stadtverbandes ist jetzt erschienen.

Diese Themen und noch viel mehr finden Sie in dem Heft:

  • Leipziger Volkssolidarität startet mit neuen Aufgaben ins Jahr 2014 – neue Projekte des Stadtverbandes vorgestellt (Seite 1).
  • Volkssolidarität entwickelt soziales Netz in Lindenau weiter – Sozialzentrum erweitert und ergänzt Versorgungsstruktur im Leipziger Westen (Seite 3).
  • Große Geburtstagsparty in der Kita „Tausendfüßler“ – Leipziger Vierlinge feierten mit ihren Gästen den zweiten Geburtstag (Seite 5).
  • Schauspiel Leipzig bietet Aufführungen mit Audiodeskription – Interview mit Dramaturg Matthias Huber (Seite 9).

Die Ausgabe finden Sie hier.

Datum:
20.01.2014 – 11:07

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Volkssolidarität positioniert sich in Debatte zur Mütterrente

Olaf Wenzel, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen der Volkssolidarität und des Leipziger Stadtverbandes (Quelle: VS Bundesverband e.V.)

Olaf Wenzel unterstützt Haltung von Staatsministerin Christine Clauß

Zu Medienberichten vom 18. Januar, wonach Sachsens Sozialministerin Christine Clauß eine Steuerfinanzierung der Mütterrente fordert, erklärt Olaf Wenzel, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen der Volkssolidarität und des Leipziger Stadtverbandes (Bezug zur Leipziger Volkszeitung vom 18. Januar 2014):

Die Volkssolidarität dankt Frau Staatsministerin Christine Clauß für ihre Initiative und unterstützt diese ausdrücklich. Da es sich bei der sogenannten Mütterrente um die Bewertung von Erziehungszeiten handelt und Erziehungszeiten familienpolitische Leistungen sind, ist eine Finanzierung aus Steuermitteln schon aus systematischen Gründen richtig.

Außerdem ist eine Finanzierung aus Steuermitteln auch aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit richtig, da Familien mit Kindern über das Steuersystem mit Freibeträgen entlastet werden. Nicht zu schweigen davon, dass eine Finanzierung aus Beitragsmitteln der Rentenversicherung dauerhaft zu höheren Rentenbeiträgen führt und den Spielraum für Maßnahmen beispielsweise gegen Altersarmut verringert.

Datum:
07.01.2014 – 15:38

Einrichtung:
Zusätzliche Betreuungsleistungen

Autor:
m.gey

Permalink

Demenzerkrankte werden in Gruppe betreut

Angebot wird auch zentrumsnah in Betreuter Wohnanlage unterbreitet

Neues Betreuungsangebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen: In seiner zentrumsnahen Betreuten Wohnanlage „Domizil am Ring“, Ranstädter Steinweg 6-22, bietet der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. seit Januar eine stundenweise Betreuung und Beschäftigung für Betroffene in Form einer Gruppenbetreuung an. Sie findet montags und mittwochs jeweils von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. Für die Gruppen mit jeweils bis zu sechs Personen stehen freundliche, neu gestaltete Räume zur Verfügung.

Anregung und Unterstützung bei sozialen Kontakten (Foto: JETFOTO GbR)

Bei dem neuen Angebot steht die Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger im Vordergrund. Dies erfolgt durch die Gestaltung eines Tagesabschnitts und eine individuelle Betreuung der erkrankten Familienmitglieder mit Hilfe von speziellen Angeboten, Gesprächen und Übungen zur Erhaltung von Fähig- und Fertigkeiten sowie Gedächtnis- und Orientierungstraining. Das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen.

Der Betreuung geht ein individuelles Beratungsgespräch mit einer Pflegefachkraft voraus, in dem unter anderem Fragen zum konkreten Leistungsumfang sowie zu den Kosten, die zum Teil durch die Pflegeversicherung mitfinanziert werden, beantwortet werden. Die Mitarbeiter der Volkssolidarität unterstützen auf Wunsch bei der Beantragung der finanziellen Mittel. Ferner wird auf Wunsch ein Kontakt zu einem Partnerfahrdienst vermittelt. „Schnuppertage“ sind nach Absprache möglich.

Nähere Informationen sind in der Sozialstation der Volkssolidarität unter 0341-3915514 oder in der Geschäftsstelle des Verbandes, Telefon 0341-5896818, erhältlich.

Datum:
25.11.2013 – 17:18

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Vernünftige Lösungen für Ost-West-Rentenanpassung sind möglich

Volkssolidarität entgegnet Analyse des Ifo-Instituts Dresden vom Wochenende

„Die Angleichung des Rentenwerts Ost an den der alten Länder darf nicht unter fragwürdigen Vorwänden auf die lange Bank geschoben werden. Im Jahr 24 der deutschen Einheit ist ein nachvollziehbarer Fahrplan zur Lösung dieses Problems überfällig. Die These, diese Angleichung würde nur den derzeitigen Rentnern nutzen und den heute Beschäftigten schaden, ist falsch. Gefragt sind vernünftige Lösungen statt Nebelkerzen.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Volkssolidarität, Olaf Wenzel, am Montag zu Medienberichten vom Wochenende, wonach das Ifo-Institut Dresden vor einer Rentenanpassung Ost-West warnt (Leipziger Volkszeitung vom 23.11.2013).

„Natürlich ist es richtig, dass die heute praktizierte Hochwertung der Löhne Ost bei der Ermittlung der Rentenansprüche von Beschäftigten in den neuen Ländern nicht auf einen Schlag wegfallen darf. Solange die Effektivlöhne in Ostdeutschland bei etwa 75 Prozent des Niveaus der alten Länder liegen, ist dieser Nachteilsausgleich dringend erforderlich, um massenhaft Altersarmut zu verhindern. Deshalb kann es auch nicht um eine sofortige, sondern nur um eine stufenweise Angleichung gehen. Dieser Punkt wird aber beim Ifo-Institut Dresden ausgeblendet“, betonte Olaf Wenzel.

Für die Angleichung bei den Ost-Renten sei eine entsprechende Lohnentwicklung Ost erforderlich. „Dafür könnte die künftige Koalition günstigere Voraussetzungen schaffen, z. B. durch den Abbau des Niedriglohnsektors. Im Übrigen liegt der Rentenwert Ost inzwischen bei 91,5 Prozent des Werts in den alten Ländern. Die Lücke ist also nicht mehr so groß, dass zu ihrer Schließung in absehbarer Zeit keine Chance bestünde. Das muss sich auch auf die Rentenansprüche der Beschäftigten positiv auswirken.“

Im Übrigen gebe es laut Olaf Wenzel keinen Automatismus, der besagt, dass mit der Angleichung des Rentenwerts Ost sofort alle Nachteilsausgleiche, wie sie gegenwärtig noch durch die Hochwertung der Entgelte Ost angewendet werden, zu streichen sind. „Das ist eine politische Entscheidung, die dann auch unter Berücksichtigung des Lohnniveaus Ost verantwortungsvoll zu treffen ist. Die Volkssolidarität hat sich immer für einen fairen Interessenausgleich zwischen Rentnern und Beschäftigten sowie zwischen Ost und West eingesetzt. Dabei bleibt es auch künftig.“

Datum:
30.10.2013 – 13:48

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Volkssolidarität entwickelt soziales Netz im Leipziger Westen weiter

Tatkräftige Unterstützung beim 1. Spatenstich: Kinder der benachbarten Kita „Prisma“ der Volkssolidarität „packen mit an“ (Foto: Uwe Schürmann)
Ansicht Neubau Sozialzentrum (Quelle: vb architekten gmbh)

Erster Spatenstich für Sozialzentrum der Volkssolidarität vollzogen

Nun beginnt offiziell der Bau des Sozialzentrums der Volkssolidarität in Leipzig-Lindenau, mit dem der Wohlfahrtsverband seine Versorgungsstruktur im Leipziger Westen weiterentwickelt. Am Mittwoch, 30. Oktober erfolgte der offizielle erste Spatenstich für den Neubau eines Sozialzentrums in der Demmeringstraße (zukünftig Demmeringstraße 127). Die Fertigstellung ist für den Sommer 2015 geplant.

Das Sozialzentrum vereint die stationäre Pflege im Hausgemeinschaftsprinzip, eine Tagespflegestelle und eine Sozialstation sowie die Kinderbetreuung der erweiterten Kindertagesstätte „Prisma“ unter einem Dach. Auf den drei Pflegeetagen werden nach der Fertigstellung insgesamt 72 Menschen in sechs Wohngruppen betreut. Schwerpunkt bildet die Betreuung von Demenzerkrankten. Kennzeichnend für das Hausgemeinschaftsprinzip sind kleinteilige und familienähnliche Strukturen. Baulich wird dies durch gemeinsame Wohn- und Essbereiche umgesetzt.

„In dem Bau wirken die Tagespflegestelle sowie die Sozialstation als Bindeglieder zwischen ambulanter und teilstationärer einerseits sowie stationärer Betreuung andererseits“, erläutert Christine Manz, Geschäftsführerin der Leipziger Volkssolidarität. „Diese Vernetzung bietet den Betreuten den Vorteil, dass sie selbst bei einem Wechsel von der einen in die andere Einrichtung ihr gewohntes Wohnumfeld nicht verlassen müssen.“

Die Volkssolidarität leistet mit dem Neubau des Sozialbaus einen wichtigen Beitrag, das soziale Netz im Leipziger Westen weiterzuentwickeln. „Unsere bestehende Versorgungsstruktur mit dem Seniorenbüro Alt-West mit Seniorenbegegnungsstätte, dem Betreuten Wohnen im Forum Leipzig-Lindenau sowie dem Altenpflegeheim Sonnenschein wird mit ergänzenden Angeboten ausgestattet“, erklärt der VS-Vorsitzende Olaf Wenzel weiter. An dem Standort entsteht mit dem Sozialzentrum eine Versorgungskette ausgehend von sozial-kulturellen Veranstaltungen, niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und professionaler Sozialberatung bis hin zu sozialen Serviceleistungen im Betreuten Wohnen, Pflege und Betreuung zu Hause, in der Tagesspflegestelle und im Altenpflegeheim.

Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. entwickelt mit dem Sozialzentrum darüber hinaus sein Profil als leistungsstarker Arbeitgeber im sozialen Bereich in der Stadt Leipzig weiter. Im Zuge des Bauprojektes werden mit Blick auf Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, pädagogische Fachkräfte, Service- und Verwaltungsangestellte zirka 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Entsprechende Bewerbungsverfahren beginnen in der zweiten Jahreshälfte 2014.

Ferner wird das von dem Wohlfahrtsverband in Lindenau initiierte Projekt „Generationendialog“ durch die räumliche Verbindung mit der Kindertagesstätte „Prisma“ fortgesetzt und intensiviert. Die vorhandene Kindereinrichtung, die im Jahr 2010 durch die Volkssolidarität fertiggestellt wurde, wird mittels eines Verbindungsgangs mit dem Sozialzentrum verbunden. 19 Krippen- und 17 Kindergartenplätze werden durch die Erweiterung der Kita „Prisma“ neu entstehen.

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