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Der Stadtverband Leipzig e.V.

Entwicklung der Volkssolidarität

Am 24. Oktober 1945 gegründet, verfügt die Volkssolidarität über 65 Jahre Erfahrung bei der sozialen, sozial-pflegerischen und kulturellen Betreuung von Senioren, Kindern und Familien, Kranken und Hilfsbedürftigen.

Seit der Neugründung als eingetragener Verein am 05.04.1990 hat sich der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. durch ansprechende soziale und kulturelle Leistungen, durch kompetente sozialpflegerische Dienste zu einem anerkannten Leistungsträger und zuverlässigen Partner in der Stadt Leipzig entwickelt und das Aufgabenspektrum von der Kinderbetreuung bis zur Altenhilfe ständig erweitert.

Die Volkssolidarität hat im System der freien Wohlfahrtspflege einen festen Platz und gewährt unter dem Leitmotiv „Miteinander - Füreinander“, solidarische Gemeinschaft, Geborgenheit und Lebensfreude sowie Hilfe und Pflege in schwierigen Lebenssituationen.

"Miteinander-Füreinander"

Die Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband

Das heutige Wirken der Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband umfasst drei Aufgabenbereiche:

  • den Mitgliederverband mit einem vielgestaltigen Vereinsleben in den Mitglieder-, Interessen- und Selbsthilfegruppen, getragen von dem freiwilligen sozialem Engagement vieler Mitglieder und Mitarbeiter
  • die sozialen Dienste und Einrichtungen, sozial-kulturelle Angebote, Sozialberatung sowie Versorgungsangebote
  • die sozialpolitische Interessenvertretung.

„Miteinander – Füreinander“ im Mitgliederverband in Leipzig
Eine der bedeutsamsten Errungenschaften der Volkssolidarität ist es, dass sie als starker Mitgliederverband auch heute Tausende von Menschen sozial und kulturell betreut.

Kinderbetreuung

In derzeit über 70 Orts-, Mitglieder- und Interessengruppen finden die ca. 4.700 Mitglieder des Stadtverbandes Geborgenheit und soziale Wärme sowie Nachbarschaftshilfe. Über 400 ehrenamtliche Helfer leisten dafür eine unermüdliche Arbeit.

Soziale Dienste und Einrichtungen

  • Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. ist Träger von 14 Kindertagesstätten im Stadtgebiet Leipzigs. In den Einrichtungen werden im Jahr ca. 2.000 Kinder im Alter von der 9. Lebenswoche bis zu 10 Jahren betreut. Mit dem Kinderheim „Tabaluga“ bieten wir variable und angemessene Hilfeleistungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien in den verschiedenen Krisensituationen an. Zudem verfügen wir über 27 Kindertagespflegeplätze bei fünf Tagesmüttern und einem Tagesvater in eigener Trägerschaft.
  • Zum Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. gehören vier Seniorenbüros mit Seniorenbegegnungsstätte sowie die Begegnungsstätte „In den Schönefelder Hochhäusern“ und die Begegnungs- und Beratungsstätte in Kleinzschocher. Diese bieten einerseits qualifizierte Beratungs- und Informationsangebote an, aber auch aktivierende und auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete sozial-kulturelle Angebote. Unser Senioren-Besuchsdienst kann helfen, Einsamkeit zu verhindern und Isolation aufzubrechen.
Service im Alter
  • Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. bietet seit über 10 Jahren das Betreute Wohnen für Senioren an. Mit dem bewährten Prinzip "Soviel Selbständigkeit wie möglich, soviel Betreuung wie nötig" gewährleisten wir in drei Anlagen des Betreuten Wohnens und zwei des Betreuten Wohnens zu Hause den Bewohnern ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben.
  • Die Sozialstation ist der Pflegedienst der Volkssolidarität in Leipzig. Sie bietet ambulante Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung, Pflege- und Sozialberatung sowie einen Hausnotruf-Service und darüber hinaus Betreuungsleistungen für Demenzerkrankte und Kurse für pflegende Angehörige an.
  • Im Altenpflegeheim „Sonnenschein“, einer Einrichtungen der stationären Pflege und Kurzzeitpflege, werden die Bewohner kompetent betreut. Ihnen wird ein Leben in umsorgter Atmosphäre, bei größtmöglicher Selbstbestimmung in Würde und Zufriedenheit geboten.
  • In unserem Tagestreff für Wohnungslose finden Betroffene Beratung und Betreuung, die Möglichkeit der Körperpflege sowie Frühstücks- und Mittagessenversorgung.

Die Volkssolidarität als Arbeitgeber
Die heute über 500 Mitarbeiter des Stadtverbandes leisten umfassende und qualitätsgerechte Hilfe und Fürsorge für die Gesundheit, Pflege und das Wohlbefinden von Kindern und Familien, Senioren, Kranken und Hilfsbedürftigen.

ansprechende soziale und kulturelle Leistungen

Interessenvertretung
Soziale Verantwortung und Solidarität in einem traditionsreichen, anerkannten, sozial engagierten und modernen Sozial- und Wohlfahrtsverband.
Humanistisches und soziales Wirken für diejenigen Menschen, die die Solidarität der Gemeinschaft brauchen und die Hilfe unseres Sozial- und Wohlfahrtsverbandes dringend benötigen, bedeutet für uns gleichzeitig, unsere soziale Verantwortung auch als Interessenvertreter von Senioren, Hilfsbedürftigen, Kindern und Familien wahrzunehmen.

Aktuelles zum Thema Interessenvertretung finden Sie hier auf den Seiten des Bundesverbandes der Volkssolidarität.

Aus der Historie

Aktionen in den Nachkriegsjahren

17. Oktober 1945:
Dresden: Vertreter der Parteien, Kirchen und Gewerkschaften unterzeichnen einen Aufruf und definieren erstmals die Aufgaben einer „Volkssolidarität“ als breiteste soziale Bewegung der deutschen Nachkriegsgeschichte, um Bedürftigen zu helfen
Mai 1946:
Zusammenschluss der Hilfsorganisationen und Volksaktionen zu einer einheitlichen „Volkssolidarität“ für die damalige sowjetische Besatzungszone
in den Nachkriegsjahren:
Konzentration des Wirkens auf jene, die am schwersten unter den Folgen des Zweiten Weltkriegs zu leiden hatten: Kinder, Alte, Kranke, Umsiedler und heimkehrende Kriegsgefangene
ab Mitte der 1950er Jahre:
Betreuung älterer Menschen wird zur zentralen Aufgabe der Volkssolidarität auf dem Gebiet der damaligen DDR
2. Hälfte der 1950er Jahre:
Aufbau von Klubs zur sozial-kulturellen Betreuung Älterer
1960er–1980er Jahre:
Hauswirtschaftspflege, die Belieferung mit einer warmen Mahlzeit sowie die Versorgung in der Wohnung der Betreuten werden zu den wichtigsten Aufgaben der Volkssolidarität
Herbst 1989:
Beginn eines Umbau- und Neustrukturierungsprozesses: Übergang zu föderalistischen Strukturen mit eigenverantwortlichen Landes-, Kreis- und Stadtverbänden
Dezember 1990:
Beitritt zum Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt
in den 1990er Jahren:
Auf- und Ausbau eines umfangreichen Netzes von sozialen Einrichtungen und Diensten auf den Feldern der Alten- und Gesundheitshilfe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Hilfe für Personen in besonderen sozialen Lagen
März 1991
Die Volkssolidarität, Stadtverband Leipzig e.V. wird Mitglied im Paritätischen Landesverband Sachsen e.V.

Weiteres zur Geschichte der Volkssolidarität erfahren Sie in der Broschüre des Bundesverbandes:
„Zur Geschichte der Volkssolidarität 1945 bis 2010“


Informationen zu den Leistungen und Diensten des Leipziger Stadtverbandes der Volkssolidarität erhalten Sie in der
Stadtgeschäftsstelle:

Lützowstraße 11
04155 Leipzig
Telefon: 0341 58968-0
Fax: 0341 58968-10
Mail: info@volkssolidaritaet-leipzig.de

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