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Aktuelles

Datum:
24.11.2011 – 12:13

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Volkssolidarität positioniert sich in Diskussion zu Kita- und Tagespflegefinanzierung

Am Donnerstag, 17. November fand vor dem Neuen Rathaus im Vorfeld der regulären Stadtratssitzung eine Protestaktion von Eltern und Kinder statt, die auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Kindertagesstätten des Leipziger Stadtverbandes der Volkssolidarität begleitet wurde. In der Stadtratssitzung standen die Finanzierung von Kindertagesstätten und der Kindertagespflege sowie die Erhöhung des Elternbeitrags ab dem kommenden Jahr zur Diskussion und Abstimmung. Bis Ende Dezember möchte die Bürgerinitiative „Kita-Kürzungen stoppen“ Unterschriften sammeln, um ein Bürgerentscheid gegen die Finanzpläne der Stadt zu erzwingen.

Auch auf die freien Träger – so auch auf den Stadtverband Leipzig der Volkssolidarität – kommen nach dem jüngsten Stadtratsbeschluss gravierende Veränderungen bei der Finanzierung im Bereich Kindertagesstätten/Kindertagespflege zu. Es ist durch die Stadt Leipzig vorgesehen, den Eigenanteil der freien Träger an den Betriebskosten zu erhöhen. Ferner wird die kommunale Verwaltungs- und Betreuungspauschale für die freien Träger im Bereich Kindertagespflege ab dem kommenden Jahr gekürzt.

Der Vorsitzende des Stadtverbandes der Volkssolidarität Olaf Wenzel kritisiert diese Entwicklung: „Vor dem Hintergrund des wachsenden Bedarfs im Bereich Tagespflege sind die bevorstehenden Kürzungen völlig unverständlich.“

Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. wird trotz der bevorstehenden finanziellen Herausforderungen an den vorhandenen Plätzen im Kindertagespflegebereich festhalten. Gleichwohl sind die Investitionsmöglichkeiten des Verbandes im Bereich Kindertagesstätten durch den Beschluss des Stadtrates stark beschnitten wurden.

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